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„Wir haben viel bewegt“

„Wir haben viel bewegt“

10 Jahre Die SCIVIAS Caritas gGmbH - eine Erfolgsgeschichte

Kiedrich, den 28. Januar 2015.- „Die SCIVIAS Caritas gGmbH ist eine Erfolgsgeschichte“, bilanzierte Geschäftsführer Ullrich Wehe anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Gesundheitsdienstleisters. Die im Januar 2005 erfolgte Zusammenführung des Rüdesheimer Krankenhauses St. Josef und des St. Valentinushauses in Kiedrich mit seinen Angeboten unter einem Dach sei der richtige Weg gewesen. „Wir verfolgten damit mehrere Ziele“, erinnerte der SCIVIAS-Geschäftsführer. „Wir wollten eine bessere Positionierung am Markt – die Entwicklung unserer Häuser zeigt, dass das gelungen ist. Wir wollten Arbeitsplätze sichern – auch dies war erfolgreich, heute arbeiten sogar mehr Menschen bei der SCIVIAS als zur Zeit ihrer Gründung.  Wir wollten Versorgungsqualität sichern und verbessern - medizinisch, baulich und strukturell haben wir hier Welten bewegt.“ Als weitere Ziele nannte Ullrich Wehe im Rahmen einer Jubiläumsfeier in Kiedrich die Verzahnung der ambulanten und stationären Leistungen, die Nutzung von Synergieeffekten sowie die schnellere Anpassung an gesellschaftspolitische, demographische und ökonomische Veränderungen.

Jede Einrichtung der SCIVIAS sei in die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung mit einbezogen worden. Zunächst sei 2006 in Bad Soden, einer der reichsten Städte Deutschlands, eine brandneue Klinik eröffnet worden. „Mit dieser neuen Psychiatrischen Klinik setzen wir die gemeindenahe Psychiatrie um. Wir gingen zu unseren Patientinnen und Patienten, schließlich war und ist unser Psychiatrisches Versorgungsgebiet der Main-Taunus-Kreis. Mit Klinik und Psychiatrischer Institutsambulanz versorgen wir die Patientinnen und Patienten umfassend. Die Klinik ist heute fest etabliert.“

„Mit dem Weggang des größten Teils der Psychiatrischen Klinik aus Kiedrich nach Bad Soden suchten wir nach innovativen Angeboten, die den gesellschaftspolitischen Megatrends Strukturwandel und demographische Entwicklung Rechnung tragen.“ Kurz vor Gründung der SCIVIAS sei deshalb am Standort Kiedrich das Gerontopsychiatrische Zentrum gegründet und in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut worden. „Das Gerontopsychiatrische Zentrum ist als Altenhilfeeinrichtung spezialisiert auf die Betreuung von Menschen mit Demenz in den unterschiedlichen Entwicklungsstufen. Im Jahr 2005 hatte dieses Zentrum Modellcharakter für Hessen. Es ist heute fest etabliert in der Versorgungskette, die die SCIVIAS abbildet.“ Im Übrigen sei die Einrichtung bei der jüngsten Bewertung durch den MDK mit 1,0 bewertet worden.

Auch in Rüdesheim habe die SCIVIAS eine Vorreiterrolle übernommen. „Sie war einer der ersten Träger, der ein medizinisches Versorgungszentrum am Krankenhaus gründete – unmittelbar, nachdem der Gesetzgeber dies möglich gemacht hatte.“  Damit sollten mehrere Ziele erreicht werden: Die Sicherung der Radiologie am Standort Rüdesheim und die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung. Heute könne dort fast jeder Chefarzt und jeder Oberarzt der Radiologie, der Gynäkologie und der Chirurgie ambulante und stationäre Medizin aus einer Hand bieten.

Auch der großangelegte Neu- und Umbau des SCIVIAS Krankenhauses St. Josef sei Teil der Erfolgsgeschichte. „In Rüdesheim steht nun ein Krankenhaus, modern, innovativ, gut ausgestattet mit hervorragenden räumlichen Bedingungen, das die stationäre Versorgung der Bevölkerung als alleiniges Krankenhaus im Rheingau sicherstellt.“ Das Rüdesheimer Krankenhaus verfüge über ein breites Leistungsspektrum mit innovativen, ambulant und stationär gut verzahnten Abteilungen und Strukturen. „Dieses Krankenhaus ist für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar – so steht es im Krankenhausplan des Landes Hessen. Doch hier gibt es eine Schattenseite“, räumte Geschäftsführer Ullrich Wehe ein. „Diese ist systemimmanent, weil das Einzugsgebiet zu klein ist, um mit einem Haus der Grundversorgung und der Notfallversorgung kostendeckend zu arbeiten. Deshalb kämpfen wir seit Jahren um einen Sicherstellungszuschlag und um effiziente Prozesse und Strukturen. Doch wir sind sicher, schon in 2015 auch hier wieder auf der Erfolgsspur zu sein.“

In der Eingliederungshilfe seien Inklusion und Normalisierung die  entwicklungsbestimmenden Schlagworte. Die SCIVIAS habe mit vielen externen Beteiligten einen Masterplan zur Entwicklung des größten Heims erarbeitet. „Zur SCIVIAS-Gründungszeit wollten die Sozialleistungsträger das Heim St. Valentin, in dem Menschen mit psychischen Behinderungen leben, in eine reine Pflegeeinrichtung umwandeln. Davon sind wir heute weit entfernt. Im nächsten Jahr, also in 2016, werden wir ein inkludiertes, am Normalitätsprinzip orientiertes, familienähnliches Heim neben dem Bassenheimer Hof bauen. Ein weiteres Heim ist für 2019 in Planung. Darüber hinaus werden bald mehr als 30 Menschen im Betreuten Wohnen leben, begleitet durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SCIVIAS.“ So habe die SCIVIAS ein mehrstufiges Modell entwickelt, das den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entspreche und sich den gesellschaftspolitischen Herausforderungen stelle.

„Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreicht haben. Wir sind vor allem stolz, dass alle Einrichtungen, die unter dem SCIVIAS-Dach  zusammengeführt wurden, in den vergangen zehn Jahren eine positive Entwicklung genommen haben“, so SCIVIAS- Geschäftsführer Wehe abschließend.

 

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